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Archiv

Neu in Diving Indonesia bei Vimeo

In der von mir betreuten Vimeo-Gruppe Diving Indonesia sind wieder einige neue Beiträge veröffentlicht worden. Auf ein besonders herausragendes Video möchte ich hier gezielt hinweisen. Dustin Adamson hat mit seinem unter anderem in Komodo gefilmten Beitrag “Rolling in the Sea” bei der SEA 2013 International Photo and Video Competition in der Kategorie Classic Video den ersten Preis gewonnen.

Sämtliche Aufnahmen entstanden mit der Canon 5d Mark II und dem 100 mm Makro. Die Schärfe ist daher auch außergewöhnlich gut.

Rolling in the Deep – SEA 2013 First Place – Classic Video from Dustin Adamson.

Wayag - Zeitraffer und Panorama

Wayag, das Mini-Palau im Norden von Raja Ampat, ist einer der Höhepunkte jeder Raja Ampat Tauchsafari. Im März kamen wir im Rahmen unserer Raja Ampat & Ost-Halmahera Exploration mit der Amira auch wieder in Wayag vorbei. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten vom Mount Pindito aus das wunderbare Panorama genießen. Es war so toll, dass ich gar nicht mitbekam, wie mir Gesicht und Arme verbrannt wurden. Egal, oben entstand eine nette Zeitraffer-Aufnahme mit meiner neuen GoPro Hero 3 und Maik Solf machte Aufnahmen für ein Wayag-Panorama der Spitzenklasse (s. Link weiter unten), das ich in dieser Qualität bisher noch nicht gesehen habe.

Zeitraffer – Wayag

Wayag -Panorama von Maik Solf

Wayag - Panorama

Neue Rekorde in Raja Ampat

Der Sea Sanctuaries Trust hat zwei neue No Take Zones (NTZ) in Zusammenarbeit mit den Dorfgemeinschaften der Fam Inseln im Raja Ampat Gebiet in Indonesien eingerichtet. Insgesamt handelt es sich um ein Gebiet von 700 km² im Bereich der Fam Inseln, das für die nächsten 25 Jahre geschützt bleiben soll. Auf Rufus, einer der kleinen Inseln in diesem Archipel wird derzeit ein Beobachtungsposten errichtet, von dem aus das Schutzgebiet überwacht werden soll.

In einer Baseline-Untersuchung der marinen Biodiversität im Schutzgebiet haben die beiden Marine-Biologen Mark Erdmann und Gerry Allen in nur vier Tagen 705 Fischarten identifiziert und 2 (möglicherweise sogar drei) neue Fischarten entdeckt. Im Durchschnitt konnten die beiden Wissenschaftlern an den 11 untersuchten Tauchplätzen 281 Fischarten pro Tauchgang zählen; bei einem Tauchgang sogar 357 Arten, der zweithöchste jemals ermittelte Wert.
Der Grund für diese hohe Biodiversität liegt zum einen in der Lage der Schutzgebiete mitten im Zentrum des Korallendreiecks, zum anderen aber in der hohen Zahl unterschiedlicher Unterwasser-Habitate wie Unterwasser-Wände, Saumriffe, Mangrovengebiete und Lagunen.