
Tauchen in Kalimantan
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Allgemeine Informationen
Tauchen in DerawanDerawan kann relativ einfach von Balikpapan aus erreicht werden. Man fliegt
entweder nach Tanjung Redep mit wenig Gepäck oder aber nach Tarakan
ohne Gewichtsbeschränkung und wird dann von den Schnellbooten der
Tauchbasis abgeholt. Die Bootsfahrt dauert von Tarakan weitere 2 bis 3
Stunden. Die Unterbringung erfolgt in z. T. klimatisierten Bungalows.
Die Tauchbasis ist gut ausgestattet und mit Hilfe der sehr schnellen 170
PS-Boote sind auch weiter entfernte Tauchplätze schnell erreichbar. Update von Irmgard Hauprich (20.05.00):"Das erste, was mich doch etwas irritiert hat, war die doch etwas sehr komplizierte Anreise. Da wir an einem Samstag mit der Garuda abgeflogen sind, mussten wir zweimal auf dem Hinflug übernachten und viermal umsteigen, bis wir endlich in Derawan angekommen sind. Größere Menschen haben in den Flugzeugen der Garuda Airline sowieso nicht viel Beinfreiheit, so dass für diese der Langstreckenflug doch sehr anstrengend ist. Endlich auf Derawan angekommen, hat mich zuerst die wunderschöne Lage des Restaurants beeindruckt. Das Essen dort war auch sehr gut. Besonderes Lob verdient hier das Servicepersonal, stets freundlich und zuvorkommend und um alle Gäste bemüht. So, jetzt zu den Tauchplätzen: Die Sicht war zu unserem Zeitpunkt nicht sehr gut, ca. 15 bis 18 Meter. Ich glaube, für die nächsten Tauchurlaube habe ich genug an Macro-Stuff gesehen. Über die Vielfalt der Schnecken war ich doch sehr erstaunt. Ein Glück, dass ich den Schneckenführer von Debelius dabei hatte. Bei fast allen Tauchgängen machte Derawan einen recht fischarmen Eindruck auf mich. Dies enttäuschte mich doch. Ich wusste schon vorher, dass Derawan mehr ein Makrotauchgebiet ist, aber ich hätte mir doch ein paar Fische mehr, wenn auch nur zur Abwechslung, dort gewünscht Wenn man mehrere Tage in Derawan taucht, ist meiner Meinung nach das Tauchgebiet dort zu klein und wenn man dazu nicht absoluter Macro-stuff-fan ist, bietet das Tauchgebiet auch zu wenig. Für einen längeren Aufenthalt gibt es dort zu wenig Tauchplätze. Wunderschön sind dort die Nachttauchgänge am Hausriff. Schildkröten, Rotfeuerfische, Trompetenfische, sogar spanische Tänzerinnen und vieles mehr kann man dort sehen. Dort habe ich auch zum ersten Mal in meinem Leben Fetzenfische gesehen (bei Tage). Die Ausflüge nach Sangalaki, Kakaban und Maratua werden mir in langer Erinnerung bleiben. Besonders Sangalaki hat mir total imponiert. Schnorcheln und Tauchen mit den Mantas ist einfach gigantisch. Ich hätte nie geglaubt, diese wunderschönen Tiere einmal so aus der Nähe betrachten zu können. Imponierend war auch der Jellyfishlake auf Kakaban, einzigartig in der Welt, nachdem der Lake in Yap nach Stürmen geschlossen wurde. In Maratua war zwar eine wahnsinnige Strömung, Großfische gab es an dem Tag leider nicht. Wir hatten einen wunderschönen, riesigen Barracudaschwarm und mehrere Thunfische. Zurückblickend auf meinen Tauchurlaub kann ich folgendes sagen. Derawan
ist ein Tauchgebiet, welches man einmal besuchen kann. Ein zweiter Besuch
lohnt sich dort m. E. nach nicht, da es selber nicht über genügend interessante
und abwechslungsreiche Tauchplätze verfügt. Es ist ein Glück, dass Ausflüge
nach Sangalaki, Kakaban und Maratua angeboten werden. Diese Ausflüge,
besonders die Mantas, haben den Tauchurlaub für mich unvergesslich gemacht.
Nochmals erwähnen muss ich die wunderschönen Nachttauchgänge am Hausriff.
Das Derawan Dive Resort ist ein schönes Resort. Die Guides und das gesamte
Personal sind sehr freundlich und zuvorkommend. Unser Bungalow war recht
groß (es gibt allerdings auch kleinere), mit Ventilator, AC und eigenem
Bad. Das ist doch recht angenehm. Die Restaurant liegt einmalig mitten
auf dem Meer. Das Essen war immer gut." | |
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