
Tauchen in Gorontalo
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Tauchen in GorontaloGorontalo liegt in Indonesien an der steilen Nordküste des Golfs von Tomini. Hier erheben sich gleich hinter der Küste steile Berge, die tief in das Wasser des Golfs abfallen. Für die meisten Reisenden war Gorontalo bisher nur Durchgangsstation auf dem Weg zu den Togian Inseln oder Palu in Zentralsulawesi. Seit 2003 ist hier jetzt auch Tauchen möglich.
Unterkommen kann man im bekannten Traveller-Stützpunkt Hotel Melati. Der Eigentümer Pak Aleks spricht neben Indonesisch, Englisch, Holländisch und etwas Deutsch. Die Quality Hotel-Kette wird vermutlich Ende 2004 ihr 3-Sterne-Hotel in Gorontalo fertiggestellt haben. AnreiseDie Zeiten als man erst nach einer zermürbend langen Busfahrt von Manado in Gorontalo ankam sind glücklicherweise vorbei. Der neu ausgebaute Jalaluddin Flughafen verbindet Gorontalo mit Manado im Norden und Makassar (Ujung Pandang) im Süden. Merpati, Bouraq, Pelita Air, Citilink Garuda und Wings fliegen die Stadt an. Wer immer noch das Überland-Abenteuer sucht kommt auch über den Trans Sulawesi Highway nach Gorontalo. Die Strecke ist mittlerweile erheblich besser als noch vor einigen Jahren. Gorontalo ist wie Manado nicht von der Poso-Krise tangiert worden. Das TauchenMiguel’s Diving hat 2003 in Gorontalo die erste Tauchbasis eröffnet. Angeboten werden in der Regel zwei Tauchgänge am Vormittag mit maximal 6 Tauchern. Einige neue Tauchausrüstungen stehen zur Ausleihe zur Verfügung. Die Tauchplätze liegen nicht weit vom Hafen entfernt. Die längste Ausfahrt dauert etwa eine Stunde. Leider ist in Gorontalo nur in der Regenzeit zwischen November und April Tauchen möglich, wenn der Westmonsun für völlig ruhige See auf dieser Seite des Golfs sorgt. Die meisten Tauchplätze sind an Steilwänden.
Die TauchplätzeAlleywaysDies ist ein Tauchplatz an einer Steilwand mit tiefen Einbuchtungen und sandigen Flächen dazwischen. Der Korallengarten im flacheren Teil des Tauchgang ist in einem guten Zustand. Man findet hier Feuerfische, Papageienfische und Sandaale in den sandigen Partien. Seltene Tiere wie der Harlekin Ghost Pipefish, Ribbon eel und sogar Boxer Krabben sind hier gesichtet worden. ChimneysDies ist der Tauchplatz, der am weitesten entfernt liegt. Es gibt hier tiefe Klüfte in der Steilwand, die zum Teil so eng sind, dass Taucher nicht hineinpassen. Die meisten sind voller weißer Fächerkorallen. An diesem Tauchplatz kommen Tiefenströmungen und Kaltwasserströmungen vor. Man sieht Schwärme von Thunfischen und Makrelen.
City LimitsAn diesem Tauchplatz findet man die meisten der neuen Arten, die in Gorontalo entdeckt wurden. U. a. auch eine Brasse mit orangefarbenem Rücken, die hier vermutlich endemisch ist. Die Korallen- und Fischvielfalt ist außergewöhnlich groß. Erfahrende Taucher können auch noch einen 1942 gesunkenen japanischen Frachter betauchen, der hier in 26 bis 50 m Tiefe liegt. Helicopter BayDer Tauchplatz erhielt seinen Namen von einer Felsformation, die wie ein Hubschrauber aussieht und eine kleine Bucht überragt, die 65 m in die Korallenwand hinein verlauft. Hole-in-the-RockDieser Tauchplatz ist eine Mischung aus Korallenformationen und sandigen Stellen. Schwarze Sandaale, die nur in Indonesien und auf den Philippinen vorkommen können hier zusammen mit großen Seegurken gesehen werden. Der Korallengarten im flacheren Teil des Tauchgang ist besonders schön.
HoneycombDies ist ein Tauchplatz mit häufig wechselnden und zum Teil starken Strömungen. In der Strömung stehen viele Fische. Unterwegs gibt es verschiedene Höhlen und ein Tunnel, den man durchtauchen kann. Jinn CavesDieser Abschnitt einer Steilwand ist in der Mitte gespalten. Durch den Spalt kann man 33 m in die Korallenwand in eine kleine Bucht tauchen. Große schwarze Korallen, Weichkorallen und Schwämme findet man besonders am Eingang des Spaltes. SentinelsMan findet an diesem Tauchplatz 26 Felsnadeln unterschiedlicher Höhe. Einige noch nicht beschriebene arten von jawfish leben hier in sandigen Abschnitten. Ein echter Genusstauchgang. ShadowlandsDieser Tauchgang ist eher etwas für erfahrene Taucher, da 3 Höhlen in mehr als 30 m Tiefe angetaucht werden. Über der dritten Höhle befindet sich ein Absatz in der Wand, der dicht mit Seeanemonen bewachsen ist. Hier findet man auch die Sarasvati Partnergarnele, eine hier neu entdeckte Art. Silvertip GroundsAn diesem Tauchplatz muss immer mit Strömung gerechnet werden. An der Steilwand wachsen große Schwämme und viele Fächerkorallen. Besonders wenn die Strömung stark ist findet man hier große Fischschwärme. Traffic JamAn diesem Tauchplatz findet man riesige Fischschwärme. Der dichte
Korallenbewuchs ist außergewöhnlich und die Strömung ist
nur leicht. Kontakt
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