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Der tiefe Süden

Reiseverlauf

Das Selayar Dive Resort

Pulau Kakabia

Pulau Kaunadi

Pulau Madu

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Der tiefe Süden

Mit der Ciska über Selayar hinaus

Unsere Tour mit der Ciska in Indonesien führte uns im April 2003 von Bira aus nach Süden. Wie in den Jahren zuvor war uns der Wettergott hold. Das Meer im Süden Sulawesis war zum Teil spiegelglatt, so dass die Fahrt auf der Ciska auch für die magenempfindlichen an Bord ein wahrer Genuss war.

Unsere 10-tägige Tour führte uns von Bira aus an der Ostküste Selayars entlang nach Süden. Von dort schlugen wir Ostkurs ein, um erneut die steilen Wände vor Kakabia zu betauchen. Weiter südlich unternahmen wir weitere Tauchgänge vor Kaunadi, um schließlich im weiten Bogen an der Insel Madu vorbei wieder nach Norden zu fahren.

Ciska vor Selayar

 

Das Selayar Dive Resort

Obwohl wir schon in den vergangenen Jahren immer wieder Tauchgänge in der Nähe des Selayar Dive Resorts an der Südspitze von Selayar durchgeführt hatten, waren wir überrascht von der positiven Entwicklung in diesem Gebiet, dass nun seit zwei Jahren Nationalparkstatus hat.
Wir fanden viele Fischschwärme und für indonesische Verhältnisse überraschend viele Großfische in diesem Gebiet. Neben großen Napoleons beeindruckten besonders die Grauen Riffhaie und Weißspitzen Riffhaie am Shark Point in der Nähe des Resorts.
Die Korallen waren in einem insgesamt guten Zustand, so dass bei sehr guter Sicht alle Tauchgäste auf ihre Kosten kamen.

Clownfish

Pulau Kakabia

Wie vor zwei Jahren fanden wir vor Kakabia Steilwände vom Feinsten. Bei guter Sicht waren die Tauchgänge an den mit großen Gorgonien, schwarzen Korallen und Weichkorallen bewachsenen Wänden ein Genuss. Wir verbrachten insgesamt drei volle Tage vor Kakabia und fanden heraus, dass es neben den Tauchplätzen vor der Nordspitze weitere sehr gute Tachplätze im Süwesten und Südosten der Insel gibt. Ins Logbuch konnten wir viele Thunfische, Schildkröten, Makrelenschwärme, Muränen, Schaukel- und Skorpionfische und diverse Nacktschnecken eintragen. Auffällig war auch hier wieder das völlige Fehlen der großen Räuber. Wir waren uns allerdings sicher, dass es sie auch vor Kakabia geben muss. Wir waren vermutlich nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Riesenschwämme vor Kakabia

Pulau Kaunadi

Pulau Kaunadi mit sonnendurchfluteten Hängen bot eine willkommene Abwechslung zu den dramatischen und manchmal eher dunklen Steilwänden vor Kakabia. Unsere Tauchgänge vor der Südostseite der Insel waren sehr relaxed. Wir trafen auf Schildkröten, große Thunfische und fanden in 6 m zum Abschluss einen perfekten Korallengarten.

Pulau Kaunadi

Pulau Madu

Wir passierten auf unserer Weiterfahrt nach Südwesten weitere Inseln und fuhren die Südküste der langestreckten Insel Madu entlang. Obwohl wir während der gesamten Fahrt nach lohnenswerten Tauchplätzen an der Südküste Ausschau hielten wurden wir erst spät an der Westspitze fündig.

Obwohl die Sicht mit etwa 15m weit schlechter war als vor Kakabia und Kaunadi fanden wir unter Wasser eine gigantische Tischkorallen-Landschaft vor. Bisher habe ich in Südostasien nirgendwo eine derartig perfekte Tischkorallenszenerie gefunden wie vor Pulau Madu. Sie erstrecken sich hier im flacheren Teil des Tauchgangs über eine große Fläche und bilden beeindruckende Formationen.

Tischkorallen vor Madu

Nach weiteren Tauchgängen in dem Gebiet des Selayar Dive Resorts schlossen wir auch diese interessante und erlebnisreiche Safari wieder in Bira ab. Fazit fast aller Beteiligten: Auch im nächsten Jahr sind wir wieder bei der Komodo-Safari mit der Ciska dabei.

 

 

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