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	<title>BodeBlog - Tauchen in Indonesien &#187; Manado</title>
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	<description>Der Taucher-Blog</description>
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		<title>Übersicht: Korallenbleiche in Südostasien</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze Sumatras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Sumatras</a> (Pulau Weh).</p>
<p>Das warme Oberflächenwasser bewegte sich in den folgenden Wochen weiter nach Süden und Südosten, so dass es inbesondere in der Straße von <a href="http://www.bodeweb.de/makassar.htm">Makassar</a> (Spermonde Archipel) und auch im <a href="http://www.bodeweb.de/togians.htm">Tomini Golf</a> (Togian Inseln) zu einer über mehrere Tage andauernden extremen Erhöhung der Wassertemperatur kam. <a href="http://www.bodeweb.de/sulawesi.htm#a3">Manado</a> im Norden von Sulawesi blieb von der Korallenbleiche verschont. Hier herrschen besondere Strömungsverhältnisse, die immer wieder für den Zustrom von kaltem Tiefenwasser sorgen. </p>
<p>Ein weiterer Ausläufer der warmen Strömung bewegte sich an der <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm#a4">Malayischen Halbinsel</a> entlang nach Norden und sorgte auch dort für eine extrem hohe Mortalität unter den Korallen. Mittlerweile hat die Malayische Regierung dieses Gebiet für Taucher gesperrt.</p>
<p>Weitere Strömungsausläufer streiften <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi</a> (35% gebleichte Korallen) und erreichten <a href="http://www.bodeweb.de/molukken_tauchen.htm">Ambon</a> (10-20%). Auch <a href="http://www.bodeweb.de/bali_tauchen.htm">Bali</a> und Lombok sind betroffen. Besonders die Gili Inseln östlich vom Lombok haben an einigen Riffen erhebliche Schäden zu verzeichnen (bis zu 50%).</p>
<p>Weiter im Osten haben kalte Tiefenströmungen von Süden für einen Ausgleich der Temperaturen gesorgt. In <a href="http://www.bodeweb.de/komodo.htm">Komodo</a> kam es zu geringen Schäden bei einigen Hartkorallenarten und Seeanemonen bleichten aus. Die Seeanemonen sollen sich mittlerweile  wieder erholt haben. Graham Abbott, der zur Zeit in der Gegend taucht, wird mir einen aktuellen Bericht zumailen.  Aus <a href="http://www.bodeweb.de/flores.htm#a3">Maumere</a> werden vereinzelte gebleichte Korallen im Flachwasser (1 -2 m) gemeldet und aus <a href="http://www.bodeweb.de/alor.htm">Alor</a> kommt eine Fehlanzeige. Auch hier haben &#8211; ähnlich wie in Komodo &#8211; die kalten Strömungen aus dem Süden für einen Ausgleich gesorgt.</p>
<p>Auf der folgenden Karte habe ich einmal die bisher vorliegenden Ergebnisse zusammen gestellt. Rot markierte Gebiete kennzeichnen sehr stark geschädigte Riffe, gelb gekennzeichnete Gebiete weisen Schäden bei bis zu 35% der Korallen auf und die grünen Gebiete sind weniger betroffene Riffe mit kleineren Schäden um die 10%.</p>
<div id="attachment_1101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010.jpg"><img src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010-300x242.jpg" alt="Korallenbleiche in Suedostasien 2010" title="map_coral_bleaching_Indonesia_2010" width="300" height="242" class="size-medium wp-image-1101" /></a><p class="wp-caption-text">Korallenbleiche in Südostasien 2010</p></div>
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		<title>AirAsia hängt Manado ab</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[soc.indonesia]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Manado]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit heute und erstmal bis Oktober 2010 wird es keine Flüge mehr mit AirAsia von Kuala Lumpur nach Manado geben.</p> <p>Damit bleibt SilkAir mit vier wöchentlichen Flügen als einzige internationale Verbindung von Manado mit dem Rest der Welt übrig &#8211; schade. Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit über Jakarta oder Denpasar nach Manado [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute und erstmal bis Oktober 2010 wird es keine Flüge mehr mit AirAsia von Kuala Lumpur nach Manado geben.</p>
<p>Damit bleibt SilkAir mit vier wöchentlichen Flügen als einzige internationale Verbindung von Manado mit dem Rest der Welt übrig &#8211; schade. Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit über Jakarta oder Denpasar nach Manado zu fliegen. Allerdings dauert das länger und ist wegen des Umsteigens auf Inlandsflieger (Gepäckbeschränkungen!) auch umständlicher.</p>
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		<title>Thalassa Diving Centre kriegt schlechte Noten</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/thalassa-diving-centre-kriegt-schlechte-noten/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 16:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Manado]]></category>
		<category><![CDATA[Sulawesi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der August-Ausgabe von &#8216;undercurrent&#8217; lobt Bob Ayers zwar das Hotel Santika in Manado, die dazu gehörende Tauchbasis Thalassa Diving Centre kommt allerdings nicht so gut weg. Insbesondere die Tauchguides der Basis scheinen durch unkonventionelle Methoden unter Wasser negativ aufzufallen. Bob kristisiert in seinem Bericht, dass die Tauchguides routinemäßig Seeanemonen umdrehten, um nach Garnelen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der August-Ausgabe von &#8216;undercurrent&#8217; lobt Bob Ayers zwar das Hotel Santika in Manado, die dazu gehörende Tauchbasis <a href="http://www.thalassa.net/">Thalassa Diving Centre</a> kommt allerdings nicht so gut weg. Insbesondere die Tauchguides der Basis scheinen durch unkonventionelle Methoden unter Wasser negativ aufzufallen. Bob kristisiert in seinem Bericht, dass die Tauchguides routinemäßig Seeanemonen umdrehten, um nach Garnelen zu suchen, Cowries aufhoben, Fangschreckenkrebse aus ihren Löchern trieben und Geistermuränen &#8216;belästigten&#8217; (was auch immer das konkret heißen mag).<br />
Der ultimative Gag der Tauchguides scheint aber die Harlekin Shrimp-Nummer zu sein: Laut Bob halten die Tauchguides zwei dieser seltenen und farbenprächtigen Garnelen in einer Flasche und lassen sie unter Wasser ins Freie, damit die UW-Fotografen sie live und unverfälscht fotografieren können.</p>
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		<title>Zwergseepferdchen-Invasion</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/zwergseepferdchen-invasion/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 19:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Bunaken]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Zwergseepferdchen stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Taucher und UW-Fotografen. 1970 erhielt die erste Art, Hippocampus bargibanti, ihren wissenschaftlichen Namen. 2003 folgten dann  die beiden Arten H. denise und H. colemani.</p> <p>Allein im vergangenen Jahr sind drei neue Arten benannt worden, die alle  in indonesischen Gewässern entdeckt worden sind. Das vor Bunaken entdeckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwergseepferdchen stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Taucher und UW-Fotografen. 1970 erhielt die erste Art, Hippocampus bargibanti, ihren wissenschaftlichen Namen. 2003 folgten dann  die beiden Arten H. denise und H. colemani.</p>
<p>Allein im vergangenen Jahr sind <a href="http://www.mapress.com/zootaxa/2008/f/z01963p068f.pdf" target="_blank">drei neue Arten benannt</a> worden, die alle  in indonesischen Gewässern entdeckt worden sind. Das vor Bunaken entdeckte <a href="http://bodeweb.de/blog/?p=281" target="_self">H. Pontohi</a> habe ich hier schon mehrfach vorgestellt und mittlerweile auch ausgiebig gefilmt.</p>
<table border="0" width="400">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="191"><a href="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_pc.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-401" title="psh_pc" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_pc-150x150.jpg" alt="psh_pc" width="150" height="150" /></a></td>
<td width="226"><a href="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_pontohi.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-402" title="psh_pontohi" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_pontohi-150x150.jpg" alt="psh_pontohi" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="191"><strong> H. denise</strong></td>
<td style="text-align: center;" width="226"><strong> H. pontohi</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="191"><a href="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_weedy_white.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-403" title="psh_weedy_white" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_weedy_white-150x150.jpg" alt="psh_weedy_white" width="150" height="150" /></a></td>
<td width="226"><a href="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_bargibants_yellow2.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-404" title="psh_bargibants_yellow2" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/psh_bargibants_yellow2-150x150.jpg" alt="psh_bargibants_yellow2" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong> H. colemani</strong></td>
<td style="text-align: center;"><strong>H. bargibanti (gelbe Variante)</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-398"></span>Neu hinzugekommen sind Ende des Jahres das ebenfalls vor Bunaken entdeckte H. severnsi (Womit dann auch Mike Severns endlich sein Ziel erreicht hat, seinen Namen verewigt zu haben) und schließlich das vor Derawan von Satomi Onishi gefundene H. satomiae.  Satomi ist Tauchführerin in Derawan.</p>
<p>Die drei neuen Arten sind sehr eng miteinander und der schon bekannten Art H. colemani verwandt und unterscheiden sich nur in wenigen Merkmalen voneinander. Anders als die bisher entdeckten Arten leben sie aber nicht in Gorgonien sondern sind überall am Riff zu finden, besonders aber auf Hydrozoen und Algen. Sie sind alle deutlich kleiner als die bisher bekannten Arten und erreichen maximal eine Größe von gerade mal 2 cm. Vielfach sind sie aber deutlich kleiner. Ohne Lupe läuft da nichts!</p>
<p>Damit ist diese neue Zwergseepferdchen-Invasion aber noch nicht zu Ende! In den beiden vergangenen Wochen sind noch zwei weitere Arten hinzugekommen:</p>
<p>Das bisher nur auf den Togian Inseln in Zentral Sulawesi gesichtete Weichkorallen Zwergseepferdchen H. waleananus lebt ausschließlich auf beigefarbenen Weichkorallen und hat einen extrem langen Greifschwanz.</p>
<p>Das letzte Seepferdchen in der Reihe der Neuentdeckungen ist das Debelius Seepferdchen, benannt nach &#8216;unserem&#8217; Helmut Debelius. Es kommt nur im Roten Meer vor und lebt wie das Walea Seepferdchen ausschließlich auf roten Weichkorallen.</p>
<p>Also Augen auf! Immer mit Lupe tauchen! Es wird bei diesen Neuentdeckungen nicht bleiben. Sicherlich gibt es noch viele weitere Zwergseepferdchenarten, die wir nur noch nicht entdeckt haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Silk Air legt nach</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/silk-air-legt-nach/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 21:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Manado]]></category>
		<category><![CDATA[Silk Air]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Silk Air stockt seine Flüge von Singapur nach Manado auf. Ab dem 29. März 2009 fliegt die zu Singapore Airlines gehörende Linie nun an fünf Tagen in der Woche von Singapur nach Manado und zurück und zwar Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag.</p> <p>Freitag, Sonntag und Dienstag gibt es darüber hinaus auch noch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silk Air stockt seine Flüge von Singapur nach Manado auf. Ab dem 29. März 2009 fliegt die zu Singapore Airlines gehörende Linie nun an fünf Tagen in der Woche von Singapur nach Manado und zurück und zwar Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag.</p>
<p>Freitag, Sonntag und Dienstag gibt es darüber hinaus auch noch eine Direktverbindung von Kuala Lumpur nach Manado mit AirAsia.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>11 : 5 für Lembeh/Manado</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/11-5-fur-lembehmanado/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 16:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Lembeh]]></category>
		<category><![CDATA[Manado]]></category>
		<category><![CDATA[Raja Ampat]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Beim Vergleich meiner Video-Ausbeute nach vier Wochen Tauchen in Raja Ampat und Manado/Lembeh bin ich doch etwas ins Grübeln geraten. Es steht 11 : 5 für Lembeh/Manado was die Zahl der DV-Kassetten mit Footage angeht. Ich vermute, dass der Netto-Vergleich &#8211; also der Vergleich der letztlich verwertbaren Sequenzen &#8211; noch deutlicher ausfallen dürfte.</p> <p [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Vergleich meiner Video-Ausbeute nach vier Wochen Tauchen in Raja Ampat und Manado/Lembeh bin ich doch etwas ins Grübeln geraten. Es steht 11 : 5 für Lembeh/Manado was die Zahl der DV-Kassetten mit Footage angeht. Ich vermute, dass der Netto-Vergleich &#8211; also der Vergleich der letztlich verwertbaren Sequenzen &#8211; noch deutlicher ausfallen dürfte.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Links Raja Ampat, rechts Lembeh/Manado</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="margin-top: 15px; margin-bottom: 15px;" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/vglr4manado.jpg" alt="Links Raja Ampat, rechts Lembeh/Manado" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Raja Ampat mag zwar das Zentrum der Artenvielfalt weltweit sein, der Vorteil von Tauchgebieten wie Manado und Lembeh ist allerdings die Vielzahl von UW-Foto- und Filmmotiven auf engstem Raum. Ein weiterer Vorteil: Die meisten dieser Viecher halten erstaunlich still und lassen das Gemache von UW-Enthusiasten mit stoischer Gleichgültigkeit über sich ergehen. (Obwohl mir diesmal ein liebestoller Anglerfisch an die Wäsche wollte &#8230;)</p>
<p style="text-align: left;">Raja Ampat hat demgegenüber den Reiz des Exotischen. Man tourt in einer Gegend herum, in der nur wenige Besucher bisher waren. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass man mehr oder besseres Filmmaterial mit nach Hause bringt. Vielleicht liegt es bei mir aber auch daran, dass es nun schon mein vierter Aufenthalt in Raja Ampat war &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Seepferdchen Nomenklatur</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 15:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Bunaken]]></category>
		<category><![CDATA[Manado]]></category>
		<category><![CDATA[Seepferdchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bei meinem letzten Besuch meiner Lieblingstauchbasis Froggies auf Bunaken hatte ich Gelegenheit mit dem Entdecker der neuen Zwergseepferdchenart Hippocampus pontohi, Hence Pontoh, zu tauchen. Hence ist seit den Anfangszeiten von Froggies auf Bunaken Tauchguide und hat das neue Seepferdchen vor 5 Jahren per Zufall bei einem Tauchgang am Froggies Hausriff Alum Banua in 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2007/05/psh_pohonti.jpg" alt="Hippocampus pontohi" />Bei meinem letzten Besuch meiner Lieblingstauchbasis <a href="http://www.divefroggies.com">Froggies</a> auf Bunaken hatte ich Gelegenheit mit dem Entdecker der neuen Zwergseepferdchenart Hippocampus pontohi, Hence Pontoh, zu tauchen. Hence ist seit den Anfangszeiten von Froggies auf Bunaken Tauchguide und hat das neue Seepferdchen vor 5 Jahren per Zufall bei einem Tauchgang am Froggies Hausriff Alum Banua in 12 m Tiefe entdeckt. Als er sich eine Koralle näher angucken wollte, entdeckte er in unmittelbarer Nähe das nur knapp 2 cm große Tier.<br />
<img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/hence.jpg" alt="Rechts Hence, links ich" /><br />
Interessant ist aber auch, was danach so alles passierte. Natürlich wollte Christiane Muller, Chefin von Froggies, erst mal Gewissheit haben, dass es sich bei dem gefundenen Tier wirklich um eine neue Art handelt und nicht etwa um eine juvenile Form einer schon bekannten Art. Also folgten weitere Tauchgänge und man entdeckte dabei weitere Exemplare. Da sich gleichzeitig auch ein bekannter UW-Fotograf und Fischexperte in Manado aufhielt, dessen Name ich hier aber nicht nennen möchte, ergriff Christiane die Gelegenheit und zeigte ihm das Seepferdchen am Froggies Hausriff. Was nun folgte, ist fast reif für einen Wissenschaftskrimi.</p>
<p><span id="more-281"></span></p>
<p>Man muss dazu wissen, dass es im System der wissenschaftlichen Namen durchaus üblich ist, dass der Entdecker einer neuen Tierart Teil des neuen Artnamens werden kann. Eine ganze Anzahl von UW-Fotografen hat sich für die Nachwelt mit dem eigenen Namen als Bestandteil des wissenschaftlichen Namens einer neuen Tierart auf diese Weise schon verewigt. Helmut Debelius hat seine Debelius-Garnele (Lysmata debelius) und nach Neville Coleman ist eine ganze Reihe von Garnelen und Schnecken benannt worden. Für viele fischbegeisterte UW-Fotografen stellt die Entdeckung einer neuen Art so etwas wie ein Ritterschlag dar und erhöht das Ansehen in der Community ungemein.</p>
<p>Nachdem Christiane Muller nun in Bunaken unserem UW-Fotografen und Buchautor das neue Seepferdchen gezeigt hatte, geschah Seltsames. Mehrere Seepferdchen waren plötzlich verschwunden und unser UW-Fotograf und Buchautor versuchte doch tatsächlich die neue Seepferdchenart als seine eigene Entdeckung den Wissenschaftlern zu verkaufen. Zuvor hatten seine Guides mehrere Tiere eingefangen, um sie zur wissenschaftlichen Untersuchung an Institute zu verschicken. Allerdings hatte er nicht mit Christiane Muller gerechnet, die daraufhin sämtliche Hebel in Bewegung setzte, um dieses Spiel zu durchkreuzen.<br />
<img class="alignright" style="margin: 5px; float: right;" src="http://bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/christiane.jpg" alt="Christiane Muller und wir" /><br />
Nach fast zwei Jahren ist der wissenschaftliche Prozess der Namensgebung für die neue Seepferdchenart abgeschlossen. Es ist tatsächlich eine neue Art und sie bekam nun auch offiziell den Namen Hippocampus pontohi zugewiesen. In der Neuausgabe seines Fischführers <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1878348361/michaelbodeshome">&#8216;Reef Fish Identification Tropical Pacific&#8217;</a> hat Gerald Allen die neue Seepferdchenart schon aufgeführt.  Zum ersten Mal wurde damit eine neue Fischart nach einem indonesischen Tauchguide benannt. Hätte sich Christiane Muller nicht so vehement in den Namensgebungsprozess eingeschaltet, wäre das Seepferdchen nach einem ziemlich skrupellosen UW-Fotografen benannt worden.</p>
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		<title>Quastenflosser bei Manado am Haken</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 20:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Manado]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein indonesischer Fischer hatte vergangenen Samstag einen Quastenflosser am Haken und konnte ihn sogar für ein paar Stunden am Leben halten. Dies ist ungewöhnlich, weil die Tiere nur in relativ großen Tiefen vorkommen und an der Wasseroberfläche schnell eingehen. Das etwa 50 kg schwere Tier ging ganz in der Nähe von Bunaken, einem meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein indonesischer Fischer hatte vergangenen Samstag einen Quastenflosser am Haken und konnte ihn sogar für ein paar Stunden am Leben halten. Dies ist ungewöhnlich, weil die Tiere nur in relativ großen Tiefen vorkommen und an der Wasseroberfläche schnell eingehen. Das etwa 50 kg schwere Tier ging ganz in der Nähe von <a href="http://www.bodeweb.de/sulawesi.htm#a3">Bunaken</a>, einem meiner liebsten Tauchgebiete, an den Haken.<br />
Quastenflosser galten als seit mehr als 65 Millionen Jahren ausgestorben bis man 1938 vor Madagaskar ein Exemplar fing. Erst 1998 entdeckte Marc Erdmann ein weiteres Exemplar auf dem Fischmarkt in Manado. Mittlerweile weiß man, dass es auch im Norden von Sulawesi eine weitere Population dieses extrem seltenen Fisches gibt, der sich in Tiefen aufhält, die für Sporttaucher nicht erreichbar sind.</p>
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		<title>Erneutes Aufflammen der Kämpfe in Poso</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 18:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[soc.indonesia]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gorontalo]]></category>
		<category><![CDATA[Jemah Islamiyah]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern setzten Einheiten des Militärs und der Polizei in der Umgebung von Poso in Zentralsulawesi ihre Suche nach Mitgliedern einer islamistischen Terrorgruppe fort, die seit Monaten Christen in dieser Region terrorisiert. Bei einem Gefecht am 23.01. waren 13 Moslemkämpfer und ein Polizeioffizier getötet worden. Die Polizei vermutet, dass sich mehr als 50 Islamisten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Gestern setzten Einheiten des Militärs und der Polizei in der Umgebung von Poso in Zentralsulawesi ihre Suche nach Mitgliedern einer islamistischen Terrorgruppe fort, die seit Monaten Christen in dieser Region terrorisiert. Bei einem Gefecht am 23.01. waren 13 Moslemkämpfer und ein Polizeioffizier getötet worden. Die Polizei vermutet, dass sich mehr als 50 Islamisten in den Wälder und Bergen um Poso versteckt halten und setzte heute ihre Suche fort. Die der radikal-islamistischen Bewegung Jemah Islamiyah nahe stehenden Terroristen seien mit automatischen Waffen und entsprechender Munition ausgerüstet und extrem gefährlich.</p>
<p>Mit dem erneuten Auflammen dieses seit über sechs Jahren andauernden Konflikts dürfte der Landweg zu den unter Tauchern beliebten Togian Inseln von Süden her wieder unterbrochen sein. Die Anreise ist ab sofort nur über Manado und Gorontalo zu empfehlen.</p>
<p>Link:  <a href="http://www.bodeweb.de/togians.htm">Bodeweb</a></p>
<p><br clear="left" /></div>
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