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	<title>BodeBlog - Tauchen in Indonesien &#187; Korallenbleiche</title>
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	<description>Der Taucher-Blog</description>
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		<title>Wakatobi trickst</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Wakatobi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Anstatt offensiv mit dem Problem Korallenbleiche vor der eigenen Tür umzugehen, versucht das Wakatobi Dive Resort mit Tricksereien den Eindruck zu erwecken, Wakatobi sei von der Korallenbleiche verschont geblieben. Ernst zu nehmende Beobachter konstatierten zwischen dem 17. und 27. April in Wakatobi bei 60 &#8211; 65% der Korallen Zeichen von Korallenbleiche und fanden 10 &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt offensiv mit dem Problem Korallenbleiche vor der eigenen Tür umzugehen, versucht das <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi Dive Resort</a> mit Tricksereien den Eindruck zu erwecken, Wakatobi sei von der Korallenbleiche verschont geblieben. Ernst zu nehmende Beobachter konstatierten zwischen dem 17. und 27. April in Wakatobi bei 60 &#8211; 65% der Korallen Zeichen von Korallenbleiche und fanden 10 &#8211; 17% völlig ausgebleichte Korallen vor.</p>
<p>Zitat: <em>&#8216;Almost all colonies of Seriatopora were white and other taxa with high percentage of white / moderate colonies include Goniopora, Stylopora and encrusting forms of Montipora. In addition 20-30% of colonies of Pocillopora, non-AcroporaAcropora palifera were also classified as moderate to white. Least affected taxa included branching forms of Acropora branching and and massive species (excluding Faviidae).&#8217;</em></p>
<p>Auf der <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=201533&#038;id=84669894168">Facebook-Seite</a> von Wakatobi gibt es nun eine hastig zusammengestellte Sammlung unterschiedlicher Satellitenbilder, Temperaturkurven, wissenschaftlicher Stellungnahmen (vom 24.03.2009!!) und Bilder, die alle den Eindruck erwecken sollen, Wakatobi sei von der Bleiche verschont geblieben. </p>
<p>Allerdings bestätigt die dort abgebildete Temperaturkurve eindeutig, dass die Riffe um Wakatobi besonders im April erheblichem Stress ausgesetzt waren. Aus dieser Zeit stammen schließlich auch die oben zitierten Beobachtungen.<br />
Interessant ist auch, dass man ausgerechnet ein Wärmebild vom Mai 2010 abbildet und als Beweis anführt, dass Wakatobi vom warmen Oberflächenwasser verschont geblieben sei. Im April sah die Situation allerdings noch ganz anders aus. Da lag auch Wakatobi im Zentrum der warmen Wassermassen, die dann auch zur oben beschriebenen Korallenbleiche führten. Da man diese Wärmebilder auf der Wakatobi-Seite nicht zeigt, zeige ich sie einmal hier:</p>

<a href='http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/wakatobi_april/' title='Korallenbleiche Wakatobi April 2010'><img width="150" height="150" src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/wakatobi_April-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Korallenbleiche Wakatobi April 2010" title="Korallenbleiche Wakatobi April 2010" /></a>
<a href='http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/wakatobi_bleaching/' title='Korallenbleiche in Wakatobi'><img width="150" height="150" src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/wakatobi_bleaching-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Detailansicht. Wakatobi liegt im April 2010 im Zentrum eines Hotspots" title="Korallenbleiche in Wakatobi" /></a>

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		<title>Übersicht: Korallenbleiche in Südostasien</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/ubersicht-korallenbleiche-in-sudostasien/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze Sumatras (Pulau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Sumatras</a> (Pulau Weh).</p>
<p>Das warme Oberflächenwasser bewegte sich in den folgenden Wochen weiter nach Süden und Südosten, so dass es inbesondere in der Straße von <a href="http://www.bodeweb.de/makassar.htm">Makassar</a> (Spermonde Archipel) und auch im <a href="http://www.bodeweb.de/togians.htm">Tomini Golf</a> (Togian Inseln) zu einer über mehrere Tage andauernden extremen Erhöhung der Wassertemperatur kam. <a href="http://www.bodeweb.de/sulawesi.htm#a3">Manado</a> im Norden von Sulawesi blieb von der Korallenbleiche verschont. Hier herrschen besondere Strömungsverhältnisse, die immer wieder für den Zustrom von kaltem Tiefenwasser sorgen. </p>
<p>Ein weiterer Ausläufer der warmen Strömung bewegte sich an der <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm#a4">Malayischen Halbinsel</a> entlang nach Norden und sorgte auch dort für eine extrem hohe Mortalität unter den Korallen. Mittlerweile hat die Malayische Regierung dieses Gebiet für Taucher gesperrt.</p>
<p>Weitere Strömungsausläufer streiften <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi</a> (35% gebleichte Korallen) und erreichten <a href="http://www.bodeweb.de/molukken_tauchen.htm">Ambon</a> (10-20%). Auch <a href="http://www.bodeweb.de/bali_tauchen.htm">Bali</a> und Lombok sind betroffen. Besonders die Gili Inseln östlich vom Lombok haben an einigen Riffen erhebliche Schäden zu verzeichnen (bis zu 50%).</p>
<p>Weiter im Osten haben kalte Tiefenströmungen von Süden für einen Ausgleich der Temperaturen gesorgt. In <a href="http://www.bodeweb.de/komodo.htm">Komodo</a> kam es zu geringen Schäden bei einigen Hartkorallenarten und Seeanemonen bleichten aus. Die Seeanemonen sollen sich mittlerweile  wieder erholt haben. Graham Abbott, der zur Zeit in der Gegend taucht, wird mir einen aktuellen Bericht zumailen.  Aus <a href="http://www.bodeweb.de/flores.htm#a3">Maumere</a> werden vereinzelte gebleichte Korallen im Flachwasser (1 -2 m) gemeldet und aus <a href="http://www.bodeweb.de/alor.htm">Alor</a> kommt eine Fehlanzeige. Auch hier haben &#8211; ähnlich wie in Komodo &#8211; die kalten Strömungen aus dem Süden für einen Ausgleich gesorgt.</p>
<p>Auf der folgenden Karte habe ich einmal die bisher vorliegenden Ergebnisse zusammen gestellt. Rot markierte Gebiete kennzeichnen sehr stark geschädigte Riffe, gelb gekennzeichnete Gebiete weisen Schäden bei bis zu 35% der Korallen auf und die grünen Gebiete sind weniger betroffene Riffe mit kleineren Schäden um die 10%.</p>
<div id="attachment_1101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010.jpg"><img src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010-300x242.jpg" alt="Korallenbleiche in Suedostasien 2010" title="map_coral_bleaching_Indonesia_2010" width="300" height="242" class="size-medium wp-image-1101" /></a><p class="wp-caption-text">Korallenbleiche ein Südostasien 2010</p></div>
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		<title>Wakatobi am stärksten betroffen</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-am-starksten-betroffen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im neuesten Undercurrent wird Wakatobi als das am stärksten von der Korallenbleiche betroffene Gebiet in Indonesien genannt. Dort seien 35 % der Korallen gebleicht. Von wem die Schätzung stammt, schreibt die Online-Zeitschrift nicht. Mit diesem Wert wäre Wakatobi immer noch besser davongekommen als Pulau Weh vor der Nordküste Sumatras.
Mittlerweile bewegen sich die warmen Wassermassen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuesten <a href="http://www.undercurrent.org">Undercurrent</a> wird <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi</a> als das am stärksten von der Korallenbleiche betroffene Gebiet in Indonesien genannt. Dort seien 35 % der Korallen gebleicht. Von wem die Schätzung stammt, schreibt die Online-Zeitschrift nicht. Mit diesem Wert wäre Wakatobi immer noch besser davongekommen als <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Pulau Weh</a> vor der Nordküste Sumatras.<br />
Mittlerweile bewegen sich die warmen Wassermassen in Richtung Nord-Pazifik. Ihr nächstes Ziel dürfte Hawaii sein.</p>
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		<title>Auch Thailand massiv von der Korallenbleiche betroffen</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/auch-thailand-wird-massiv-von-der-korallenbleiche-getroffen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andamanensee]]></category>
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		<category><![CDATA[Sumatra]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auch wenn man sonst kaum etwas darüber liest: Die Korallenbleiche im Indischen Ozean, die Ende Mai bei Wassertemperaturen bis zu 34°C in weiten Teilen des Indischen Ozeans bis zu 80% der Korallen zerstört hat, übertrifft offensichtlich die große Bleiche des Jahres 1998, bei der besonders die Malediven stark betroffen waren, bei weitem. Mittlerweile häufen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man sonst kaum etwas darüber liest: Die Korallenbleiche im Indischen Ozean, die Ende Mai bei Wassertemperaturen bis zu 34°C in weiten Teilen des Indischen Ozeans bis zu 80% der Korallen zerstört hat, übertrifft offensichtlich die große Bleiche des Jahres 1998, bei der besonders die Malediven stark betroffen waren, bei weitem. Mittlerweile häufen sich Berichte auch aus Thailand, der Andamanensee, <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Nord-Sumatra</a> und <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm">Malaysia</a>. </p>
<p>Hier eine Video, das am 11. Mai vor Phuket aufgenommen wurde. Die Bilder sprechen für sich.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8201jxgkpzI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8201jxgkpzI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Ich bin gespannt, wann sich die deutschen und internationalen Tauchzeitschriften diesem für ihre Leserschaft nicht unwichtigem Themas zuwenden werden. Ich vermute, man versucht die Bleiche erstmal totzuschweigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Korallenbleiche trifft Pulau Weh</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/korallenbleiche-trifft-pulau-weh/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 16:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alor]]></category>
		<category><![CDATA[Flores]]></category>
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		<category><![CDATA[Pulau Weh]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Korallenriffe vor Pulau Weh im Norden von Sumatra sind offensichtlich besonders stark von dem Korallensterben im Indischen Ozean betroffen. Im Bericht der Marinebiologen der Wildlive Conservation Society (WCS) von Ende Juli 2010 findet sich die folgende Bilderserie, die den gleichen Riffabschnitt in der Iboih Bucht (Pulau Weh) vor (a), während (b) und nach der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Korallenriffe vor <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Pulau Weh</a> im Norden von Sumatra sind offensichtlich besonders stark von dem Korallensterben im Indischen Ozean betroffen. Im Bericht der Marinebiologen der <a href="http://www.wcsmarine-indonesia.org/index.php?p=com_news">Wildlive Conservation Society (WCS)</a> von Ende Juli 2010 findet sich die folgende Bilderserie, die den gleichen Riffabschnitt in der Iboih Bucht (Pulau Weh) vor (a), während (b) und nach der Korallenbleiche Ende Juli 2010 (c) im Vergleich darstellt. Die Mortalität bei einigen Korallenarten soll bis zu 100% betragen. Insgesamt sprechen die Wissenschaftler von 80 % abgestorbener Korallen in der Region. </p>
<p><a href="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/FotoPerubahanLucas_sm2.jpg"><img src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/FotoPerubahanLucas_sm2-300x141.jpg" alt="" title="Riff vor Iboih. Vor, während und nach der Korallenbleiche" width="300" height="141" class="alignleft size-medium wp-image-1069" /></a></p>
<p>Weitere Berichte über gebleichte Korallen liegen jetzt auch aus anderen Gebieten im Indischen Ozean vor. Insgesamt scheint die gesamte Region zwischen Mayotte im äußersten Westen des Indischen Ozeans über die Malediven bis weit in die Torres Straße nördlich von Australien betroffen zu sein. Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, dürfte diese Korallenbleiche sowohl in der räumlichen Ausdehnung als auch im Schweregrad die große Bleiche im Jahr 1998 übertreffen. Der Indo-Pazifische Bereich scheint insgesamt (wieder) einmal von der Bleiche verschont geblieben sein. Während meiner Tauchgänge im Juli in <a href="http://www.bodeweb.de/komodo.htm">Komodo</a>, <a href="http://www.bodeweb.de/flores.htm">Flores</a> und <a href="http://www.bodeweb.de/alor.htm">Alor</a> konnte ich keinerlei Hinweise auf gebleichte Korallen entdecken.</p>
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		<title>Korallensterben vor Sumatra</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/korallensterben-vor-sumatra-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Aceh]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sumatra]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wildlife Conservation Society (WCS) schlägt Alarm. Nachdem die Wassertemperaturen im Mai diesen Jahres im Indischen Ozean bis auf 34°C angestiegen waren, fanden herbeigeeilte Marine-Biologen der WCS vor Aceh bereits über 60 % gebleichte Korallen vor. Eine erneute Bestandsaufnahme, die Anfang August in der Region durchgeführt wurde, kam zu einem noch dramatischeren Ergebnis: 80 % [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.wcs.org/new-and-noteworthy/aceh-coral-bleaching.aspx">Wildlife Conservation Society</a> (WCS) schlägt Alarm. Nachdem die Wassertemperaturen im Mai diesen Jahres im Indischen Ozean bis auf 34°C angestiegen waren, fanden herbeigeeilte Marine-Biologen der WCS vor Aceh bereits über 60 % gebleichte Korallen vor. Eine erneute Bestandsaufnahme, die Anfang August in der Region durchgeführt wurde, kam zu einem noch dramatischeren Ergebnis: 80 % der Korallen vor der Nordküste <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Sumatras</a> sind tot.<br />
Man muss davon ausgehen, dass dieses vor der Küste Sumatras festgestellte Ergebnis für die meisten Korallenriffe in der Andamanensee bis hinauf zu thailändischen Küste gilt. Während die Korallenriffe vor Sumatra durch den Tsunami im Jahr 2004 kaum beschädigt wurden und sich in den folgenden Jahren sehr gut entwickelt haben, spricht die WCS nun von verheerenden Auswirkungen der Bleiche auf das marine Ökosystem in der Andamanensee. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>El Nino droht</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/el-nino-droht/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 17:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[El Nino]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Glaubt man der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in den USA, dann werden Papua Neuguinea, die Salomonen und die australische Nordküste noch im Frühjahr 2009 von einer starken Meereserwärmung betroffen sein. In den kommenden 15 Wochen ist laut Aussage der NOAA damit zu rechnen, dass die Korallen in diesem Gebiet durch zu warmes Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt man der <a href="http://coralreefwatch.noaa.gov/satellite/bleachingoutlook/outlook_messages/bleachingoutlook_current.html">National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)</a> in den USA, dann werden Papua Neuguinea, die Salomonen und die australische Nordküste noch im Frühjahr 2009 von einer starken Meereserwärmung betroffen sein. In den kommenden 15 Wochen ist laut Aussage der NOAA damit zu rechnen, dass die Korallen in diesem Gebiet durch zu warmes Wasser einem erheblichen Stress ausgesetzt werden, so dass mit einer ausgedehnten Korallenbleiche zu rechnen ist. Am schlimmsten soll es in dem Zeitraum zwischen Ende Januar und Anfang Februar 2009 werden. Weniger wahrscheinlich sei &#8211; so die NOAA &#8211; dass das Gebiet des Korallendreiecks (Indonesien, Philippinen und der Norden von Papua Neuguinea) sowie Fiji und Polynesien etwas von der Meereserwärmung abkriegen werden.<br />
Vielleicht sollte man diese Information bei der Tauchreiseplanung einkalkulieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kohlendioxid-neutral zum Tauchen fliegen</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/kohlendioxid-neutral-zum-tauchen-fliegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 15:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jeder von uns hat beim Tauchen schon ausgebleichte Korallen gesehen. Und wer nach 1998 auf den Malediven getaucht ist, weiß wovon ich rede. Damals starben in bestimmten Regionen bis zu 90% der Hartkorallen ab. Schuld daran ist eindeutig die Erhöhung der Meerestemperatur über einen längeren Zeitraum. Schon eine Temperaturerhöhung von 1- 2°C über dem langjährigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder von uns hat beim Tauchen schon ausgebleichte Korallen gesehen. Und wer nach 1998 auf den Malediven getaucht ist, weiß wovon ich rede. Damals starben in bestimmten Regionen bis zu 90% der Hartkorallen ab. Schuld daran ist eindeutig die Erhöhung der Meerestemperatur über einen längeren Zeitraum. Schon eine Temperaturerhöhung von 1- 2°C über dem langjährigen Durchschnitt kann ausreichen, ein Massensterben auszulösen. Wir wissen heute, dass es in erster Linie die Treibhausgase sind, die die globale Erwärmung verursachen.</p>
<p>Wir Taucher unternehmen oft mehrmals im Jahr ausgedehnte Flugreisen, um zu unseren Tauchzielen zu kommen und sammeln dabei eine beachtliche Zahl von Flugmeilen an. Dabei wissen wir alle, dass besonders Langstreckenflüge hohe Emissionen in einer besonders sensiblen Schicht der Atmosphäre verursachen. <span id="more-92"></span>Auf dem Hinflug nach Singapore produziert ein moderner Langstreckenjet etwa 3 t Kohlendioxid pro Passagier. Die Kosten, um diese Menge an Kohlendioxid wieder auszugleichen liegen bei schlappen 25 Euro. Ein Betrag, der vor dem Hintergrund der Gesamtkosten einer solchen Flugreise allemal zu verschmerzen wäre. Einige Initiativen machen sich diesen Gedanken zu nutze und sammeln Spenden, die eingesetzt werden, um beispielsweise Wälder wieder aufzuforsten oder umweltfreundliche Technologien zu fördern. Viele von uns haben Hompages und berichten dort über ihre Reisen. Wäre es nicht eine gute Idee, wenn wir unsere Leser bei jedem Bericht auch darüber informieren würden, dass die Flugreise zu unserem weit entfernten Tauchziel nicht dazu beigetragen hat, die Kohlendioxid-Bilanz zu verschlechtern und damit auch nicht dazu beiträgt, die Tiere und Pflanzen zu vernichten, die wir fotografieren und filmen? Auch Tauchreisenanbieter sollten sich darüber Gedanken machen und ihren Kunden eine entsprechende Option anbieten.<br />
Links:</p>
<p><a href="http://www.carbonneutral.com">www.carbonneutral.com</a></p>
<p><a href="http://www.climatecare.org">www.climatecare.org</a></p>
<p><a href="http://www.sustainabletravelinternational.org/">www.sustainabletravelinternational.org </a></p>
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		<title>Korallenriffe massiv gefährdet</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 11:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Schaut sie euch an, so lange es sie noch gibt. So könnte man die Nachricht des ZDF von heute zynisch kommentieren. Demnach wird die Hälfte der Korallenriffe auf der Erde die kommenden 25 Jahre nicht überleben. Wissenschaftler, die an einer Tagung auf den Virgin Islands teilnahmen, erklärten dass eine Kombination aus Umweltverschmutzung und globaler Erwärmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut sie euch an, so lange es sie noch gibt. So könnte man die Nachricht des <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,3991716,00.html">ZDF</a> von heute zynisch kommentieren. Demnach wird die Hälfte der Korallenriffe auf der Erde die kommenden 25 Jahre nicht überleben. Wissenschaftler, die an einer Tagung auf den Virgin Islands teilnahmen, erklärten dass eine Kombination aus Umweltverschmutzung und globaler Erwärmung die Hauptursache des Massensterbens sei. So hätten allein im Jahr 2005 die Wassertemperaturen in der Karibik an drei Monaten über dem Normalwert gelegen.</p>
<p>Glücklicherweise ist das <a href="http://www.bodeweb.de/biodiversity.htm">Zentrum der Artenvielfalt</a>, das von den Philippinen im Norden sowie Indonesien und Neuguinea im Süden gebildet wird, bisher zumindest von der Korallenbleiche weit weniger betroffen als die Karibik und die Malediven. Eine Garantie, dass diese Region verschont bleiben wird, gibt es allerdings nicht. Also nichts wie hin.</p>
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		<title>Riffe in der Karibik unter Stress</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2006 16:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nachdem im vergangenen Jahr durch zu hohe Wassertemperaturen in verschiedenen Gebieten der Karibik bis zu 40 % der Korallen an der gefürchteten Korallenbleiche gestorben sind, scheint sich in diesem Jahr eine Wiederholung abzuzeichnen. Wissenschaftler befürchten nun, dass die Arten, die die hohen Temperaturen im vergangenen Jahr überlebt haben, zu geschwächt sind, um eine erneute Temperaturattacke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im vergangenen Jahr durch zu hohe Wassertemperaturen in verschiedenen Gebieten der Karibik bis zu 40 % der Korallen an der gefürchteten Korallenbleiche gestorben sind, scheint sich in diesem Jahr eine Wiederholung abzuzeichnen. Wissenschaftler befürchten nun, dass die Arten, die die hohen Temperaturen im vergangenen Jahr überlebt haben, zu geschwächt sind, um eine erneute Temperaturattacke zu überstehen.<br />
Wenn man bedenkt, dass es in der Karibik ohnehin weniger als 10 Prozent der Korallenarten des indo-pazifischen Raumes gibt, kann dieser Trend zu einem völligen Verschwinden von Steinkorallen in dieser Region führen.</p>
<p>Link: <a href="http://www.bodeweb.de/biodiversity.htm">http://www.bodeweb.de/biodiversity.htm</a></p>
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