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	<title>BodeBlog - Tauchen in Indonesien &#187; Korallenbleiche</title>
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	<description>Der Taucher-Blog</description>
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		<title>Thailand sperrt Riffe für Taucher</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 16:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Trotz des Widerstandes der betroffenen Tauchresorts in Thailand will die thailändische Regierung ab sofort 7 durch die Korallenbleiche im April/Mai 2010 besonders geschädigte Riffe vor Phuket, den Similan &#8211; und Surin Inseln und Koh Phi Phi für einen Zeitraum von fünf Jahren für Taucher sperren. Betroffen von dieser Sperrung sind insgesamt 18 beliebte Tauchplätze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz des Widerstandes der betroffenen Tauchresorts in Thailand will die thailändische Regierung ab sofort 7 durch die <a href="http://www.bodeweb.de/blog/tag/korallenbleiche/">Korallenbleiche</a> im April/Mai 2010 besonders geschädigte Riffe vor Phuket, den Similan &#8211; und Surin Inseln und Koh Phi Phi für einen Zeitraum von fünf Jahren für Taucher sperren. Betroffen von dieser Sperrung sind insgesamt 18 beliebte Tauchplätze, die von den Tauchresorts und Safaribooten regelmäßig angefahren werden. In den betroffenen Gebieten sind mehr als 50 % der Korallen abgestorben.<br />
Khun Sunan, Chef der thailändischen Nationalparkverwaltung, erklärte nach einem Treffen mit Marinebiologen in Bangkok, dass man die Entwicklung der betroffenen Riffe in den nächsten Jahren kontinuierlich beobachten werde, so dass bei schnellerer Regeneration der Korallenbestände auch eine Wiedereröffnung der Riffe nach 3 Jahren möglich sei.</p>
<p>Folgende Tauchplätze sind für Taucher ab sofort gesperrt:</p>
<p><strong>Phang Nga Provinz</strong>: <strong>Mo Koh Surin Island</strong>, Ao Sutep, Ao Mai Ngam, Koh Ster, Ao Pakkard; <strong>Mo Koh Similan</strong>, East of Eden, Ao Faiwab<br />
<strong>Krabi</strong>: Nopparat Thara Park, Phi Phi, Hin Klang<br />
<strong>Satun Provinz</strong>: <strong>Hat Chao Mai National Park</strong>, Koh Cher; <strong>Mu Ko Phetra National Park</strong>, Koh Bulon Mai Pai, Koh Bulon Don; <strong>Koh Tarutao National Park</strong>, Kohtakiang, Koh Hin Ngam, Koh Rawi, Koh Dong<br />
<strong>Chumporn Provinz</strong>: At Mo Koh Chumporn, Koh Maprao (Thailändischer Golf)</p>
<p>Die thailändische Regierung droht darüber hinaus mit empfindlichen Strafen: Taucher, die in den betroffenen Gebieten erwischt werden, müssen mit Strafen zwischen 1000 und 10.000 Baht (25 &#8211; 250 Euro) rechnen.</p>
<p>Ob der Widerstand der Tauchresorts in der Region Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Die <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm">malaysische</a> Regierung hatte bereits im November ein große <a href="http://www.bodeweb.de/blog/malaysia-riffe-bleiben-gesperrt/">Zahl von Riffen</a> vor der Ostküste für Taucher auf unbestimmte Zeit gesperrt.</p>
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		<title>Korallenbleiche trifft Ko Phi Phi besonders hart</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 14:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Koh Phi Phi]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine kürzlich durchgeführte marinebiologische Untersuchung der Korallenriffe vor Ko PHi Phi in Thailand kam zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass etwa 60 % der Korallen infolge der Korallenbleiche abgestorben sind. Nalinee Tongtaem vom Phuket Marine Biological Center (PMBC) erklärte, dass in vielen Riffen um Phi Phi mehr als die Hälfte der Korallen gebleicht oder bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kürzlich durchgeführte marinebiologische Untersuchung der Korallenriffe vor Ko PHi Phi in Thailand kam zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass etwa 60 % der Korallen infolge der Korallenbleiche abgestorben sind. Nalinee Tongtaem vom Phuket Marine Biological Center (PMBC) erklärte, dass in vielen Riffen um Phi Phi mehr als die Hälfte der Korallen gebleicht oder bereits abgestorben seien. Insgesamt habe sich die starke Meereserwärmung im April/Mai dieses Jahres schlimmer auf die Korallenbestände ausgewirkt als der Tsunami im Jahr 2004.</p>
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		<title>Wakatobi im grünen Bereich?</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-im-grunen-bereich/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wakatobi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im neuesten Undercurrent wird die Behauptung, etwa 30% der Korallen in Wakatobi seien von der Korallenbleiche betroffen, relativiert. Auch mein Freund Norm Verxler, der in diesem Sommer in Wakatobi zum Tauchen war, konnte keinerlei gebleichte Korallen entdecken. Im Gegenteil: &#8220;The coral looked very healthy with lots of fish and great visibility.&#8221;</p> <p>Diesen Beobachtungen steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuesten <em>Undercurrent</em> wird die Behauptung, etwa 30% der Korallen in Wakatobi seien von der Korallenbleiche betroffen, relativiert. Auch mein Freund <a href="http://www.faroutphotos.com/">Norm Verxler</a>, der in diesem Sommer in Wakatobi zum Tauchen war, konnte keinerlei gebleichte Korallen entdecken. Im Gegenteil: &#8220;The coral looked very healthy with lots of fish and great visibility.&#8221;</p>
<p>Diesen Beobachtungen steht ein ausführlichen Bericht von Joanne Wilson von <a href="http://www.nature.org/">The Nature Conservancy</a> entgegen, die im April 2010 festgestellt hatte, dass 60-65% der Korallen in Wakatobi Zeichen von Korallenbleiche aufwiesen und 10 &#8211; 17% völlig weiß und ausgebleicht waren. Möglicherweise waren die Korallen in Wakatobi Ende April nur kurzzeitig dem zu warmen Wasser ausgesetzt und konnten sich danach schnell erholen. </p>
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		<title>Malaysia: Riffe bleiben gesperrt</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/malaysia-riffe-bleiben-gesperrt/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 13:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Chef der malaysischen Meeres-Nationalparks, Dr. Sukarno Wagiman, will die Marine Parks durch UW-Ranger besser schützen. Insgesamt sollen 100 UW-Ranger eingestellt werden, deren Aufgabe sein soll, die Korallenriffe vor Zerstörungen und Plünderungen zu schützen.</p> <p>Bei dieser Gelegenheit teilte der Chef der Marine Parks ebenfalls mit, dass die Sperrungen verschiedener Riffe vor der Ostküste der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef der malaysischen Meeres-Nationalparks, Dr. Sukarno Wagiman, will die Marine Parks durch UW-Ranger besser schützen. Insgesamt sollen 100 UW-Ranger eingestellt werden, deren Aufgabe sein soll, die Korallenriffe vor Zerstörungen und Plünderungen zu schützen.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit teilte der Chef der Marine Parks ebenfalls mit, dass die Sperrungen verschiedener Riffe vor der <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm">Ostküste</a> der malaiischen Halbinsel in Folge der Korallenbleiche im Mai diesen Jahres  weiter verlängert werde. Die Erholung der Korallenbestände verlaufe viel langsamer als erwartet. Seit der Sperrung im Juni hätten sich nur etwa 1 &#8211; 2 % der Bestände wieder erholt.<br />
Folgende Riffe bleiben daher bis auf unbestimmte Zeit für Taucher und Schnorchler gesperrt:<br />
Pulau Chebeh und Batu Malang in Pahang; Teluk Dalam, Tanjung Tukas Darat, Tanjung Tukas Laut, Teluk Air Tawar, Pulau Tenggol and Teluk Bakau in Terengganu, Teluk Wangi, Pantai Damai und Coral Garden in Kedah.<br />
Pulau Regis, Pulau Soyak and Pulau Tumok und der  Tioman Marine Park gehören ebenfalls zu den gesperrten Gebieten.</p>
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		<title>Schlimmste Korallenbleiche seit 1998</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/schlimmste-korallenbleiche-seit-1998/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 17:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Viele Riffe im Indischen Ozean und im von Indonesien, Malaysia und den Philippinen begrenzten Korallendreieck, dem Zentrum der marinen Artenvielfalt, sind entweder schon tot oder vom Sterben bedroht. Die Korallenbleiche erstreckt sich über ein Gebiet, das sich von den Seychellen im Westen bis nach Sulawesi und den Philippinen im Osten erstreckt. Viele Riffe in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Riffe im Indischen Ozean und im von <a href="http://www.bodeweb.de/indonesien.htm">Indonesien</a>, <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm">Malaysia</a> und den Philippinen begrenzten <a href="http://www.bodeweb.de/biodiversity.htm">Korallendreieck</a>, dem Zentrum der marinen Artenvielfalt, sind entweder schon tot oder vom Sterben bedroht. Die Korallenbleiche erstreckt sich über ein Gebiet, das sich von den Seychellen im Westen bis nach <a href="http://www.bodeweb.de/sulawesi.htm">Sulawesi</a> und den Philippinen im Osten erstreckt. Viele Riffe in Sri Lanka, Burma, Thailand, Singapore und West- und Ost-Indonesien sind betroffen.</p>
<div id="attachment_1101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-1101 " title="map_coral_bleaching_Indonesia_2010" src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010-300x242.jpg" alt="Korallenbleiche in Suedostasien 2010" width="300" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Korallenbleiche in Südostasien 2010</p></div>
<p>“Es handelt sich mit Sicherheit um das schlimmste Korallensterben das wir seit 1998 beobachten. Es ist sogar möglich, dass es sich um die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn wissenschaftlicher Forschungen auf diesem Gebiet überhaupt handelt,” erklärt Dr. Andrew Baird vom <a href="http://www.coralcoe.org.au/index.html">ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies</a> von der James Cook University in Queensland, Australien. “Bis jetzt sind 80 % der Acropora Kolonien und 50% der Kolonien anderer Korallenarten der Korallenbleiche seit ihrem Beginn im April/Mai diesen Jahres zum Opfer gefallen.”</p>
<p>Dies würde schlimmstenfalls bedeuten, dass der Korallenbewuchs in der gesamten Region von derzeit 50% auf nurmehr 10% zurückgehen könnte. Es könnte Jahre dauern, bis sich die Riffe von dieser Katastrophe erholen könnten. Die Auswirkungen auf die Fischerei und den Tourismus könnten erheblich sein.</p>
<p>Link zum Artikel: <a href="http://www.coralcoe.org.au/news_stories/regionalbleaching.html">http://www.coralcoe.org.au/news_stories/regionalbleaching.html</a><br />
Link zu Bildern zur Korallenbleiche: <a href="http://www.coralcoe.org.au/news_stories/regionalbleaching/imagegallery.html">http://www.coralcoe.org.au/news_stories/regionalbleaching/imagegallery.html</a></p>
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		<title>Korallenbleiche: Filmreportage</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/korallenbleiche-filmreportage/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 18:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>AlJazeera hat Anfang September einen Filmbericht über die Auswirkungen der Korallenbleiche in Südostasien mit Filmmaterial von der Ostküste Malaysias gebracht. Die ersten sieben Monate dieses Jahres waren in Südostasien die heißesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen für diese Region. Die Wassertemperaturen waren sogar höher als im Katastrophenjahr 1998. Da das Thema in der deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AlJazeera hat Anfang September einen Filmbericht über die Auswirkungen der Korallenbleiche in Südostasien mit Filmmaterial von der Ostküste Malaysias gebracht. Die ersten sieben Monate dieses Jahres waren in Südostasien die heißesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen für diese Region. Die Wassertemperaturen waren sogar höher als im Katastrophenjahr 1998. Da das Thema in der deutschen und internationalen Taucher-Community immer noch totgeschwiegen wird. Gibt es hier exklusiv das AlJazeera Video:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k8rC1MRE8_Y?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k8rC1MRE8_Y?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Wakatobi trickst</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/</link>
		<comments>http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Korallensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Wakatobi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Anstatt offensiv mit dem Problem Korallenbleiche vor der eigenen Tür umzugehen, versucht das Wakatobi Dive Resort mit Tricksereien den Eindruck zu erwecken, Wakatobi sei von der Korallenbleiche verschont geblieben. Ernst zu nehmende Beobachter konstatierten zwischen dem 17. und 27. April in Wakatobi bei 60 &#8211; 65% der Korallen Zeichen von Korallenbleiche und fanden 10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt offensiv mit dem Problem Korallenbleiche vor der eigenen Tür umzugehen, versucht das <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi Dive Resort</a> mit Tricksereien den Eindruck zu erwecken, Wakatobi sei von der Korallenbleiche verschont geblieben. Ernst zu nehmende Beobachter konstatierten zwischen dem 17. und 27. April in Wakatobi bei 60 &#8211; 65% der Korallen Zeichen von Korallenbleiche und fanden 10 &#8211; 17% völlig ausgebleichte Korallen vor.</p>
<p>Zitat: <em>&#8216;Almost all colonies of Seriatopora were white and other taxa with high percentage of white / moderate colonies include Goniopora, Stylopora and encrusting forms of Montipora. In addition 20-30% of colonies of Pocillopora, non-AcroporaAcropora palifera were also classified as moderate to white. Least affected taxa included branching forms of Acropora branching and and massive species (excluding Faviidae).&#8217;</em></p>
<p>Auf der <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=201533&#038;id=84669894168">Facebook-Seite</a> von Wakatobi gibt es nun eine hastig zusammengestellte Sammlung unterschiedlicher Satellitenbilder, Temperaturkurven, wissenschaftlicher Stellungnahmen (vom 24.03.2009!!) und Bilder, die alle den Eindruck erwecken sollen, Wakatobi sei von der Bleiche verschont geblieben. </p>
<p>Allerdings bestätigt die dort abgebildete Temperaturkurve eindeutig, dass die Riffe um Wakatobi besonders im April erheblichem Stress ausgesetzt waren. Aus dieser Zeit stammen schließlich auch die oben zitierten Beobachtungen.<br />
Interessant ist auch, dass man ausgerechnet ein Wärmebild vom Mai 2010 abbildet und als Beweis anführt, dass Wakatobi vom warmen Oberflächenwasser verschont geblieben sei. Im April sah die Situation allerdings noch ganz anders aus. Da lag auch Wakatobi im Zentrum der warmen Wassermassen, die dann auch zur oben beschriebenen Korallenbleiche führten. Da man diese Wärmebilder auf der Wakatobi-Seite nicht zeigt, zeige ich sie einmal hier:</p>

<a href='http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/wakatobi_april/' title='Korallenbleiche Wakatobi April 2010'><img width="150" height="150" src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/wakatobi_April-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Korallenbleiche Wakatobi April 2010" title="Korallenbleiche Wakatobi April 2010" /></a>
<a href='http://www.bodeweb.de/blog/wakatobi-trickst/wakatobi_bleaching/' title='Korallenbleiche in Wakatobi'><img width="150" height="150" src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/wakatobi_bleaching-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Detailansicht. Wakatobi liegt im April 2010 im Zentrum eines Hotspots" title="Korallenbleiche in Wakatobi" /></a>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Übersicht: Korallenbleiche in Südostasien</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/ubersicht-korallenbleiche-in-sudostasien/</link>
		<comments>http://www.bodeweb.de/blog/ubersicht-korallenbleiche-in-sudostasien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze Sumatras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile beginnt sich ein klareres Bild von der Korallenbleiche in Südostasien abzuzeichnen. Ursache war eine extrem starke Erwärmung des Oberflächenwassers auf bis zu 34 °C Ende Mai im Indischen Ozean. Daher liegen auch die Gebiete mit den größen Schäden (etwa 80% gebleichte Korallen) in der Andamanensee, den Malediven, Thailand und vor der Nordspitze <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Sumatras</a> (Pulau Weh).</p>
<p>Das warme Oberflächenwasser bewegte sich in den folgenden Wochen weiter nach Süden und Südosten, so dass es inbesondere in der Straße von <a href="http://www.bodeweb.de/makassar.htm">Makassar</a> (Spermonde Archipel) und auch im <a href="http://www.bodeweb.de/togians.htm">Tomini Golf</a> (Togian Inseln) zu einer über mehrere Tage andauernden extremen Erhöhung der Wassertemperatur kam. <a href="http://www.bodeweb.de/sulawesi.htm#a3">Manado</a> im Norden von Sulawesi blieb von der Korallenbleiche verschont. Hier herrschen besondere Strömungsverhältnisse, die immer wieder für den Zustrom von kaltem Tiefenwasser sorgen. </p>
<p>Ein weiterer Ausläufer der warmen Strömung bewegte sich an der <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm#a4">Malayischen Halbinsel</a> entlang nach Norden und sorgte auch dort für eine extrem hohe Mortalität unter den Korallen. Mittlerweile hat die Malayische Regierung dieses Gebiet für Taucher gesperrt.</p>
<p>Weitere Strömungsausläufer streiften <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi</a> (35% gebleichte Korallen) und erreichten <a href="http://www.bodeweb.de/molukken_tauchen.htm">Ambon</a> (10-20%). Auch <a href="http://www.bodeweb.de/bali_tauchen.htm">Bali</a> und Lombok sind betroffen. Besonders die Gili Inseln östlich vom Lombok haben an einigen Riffen erhebliche Schäden zu verzeichnen (bis zu 50%).</p>
<p>Weiter im Osten haben kalte Tiefenströmungen von Süden für einen Ausgleich der Temperaturen gesorgt. In <a href="http://www.bodeweb.de/komodo.htm">Komodo</a> kam es zu geringen Schäden bei einigen Hartkorallenarten und Seeanemonen bleichten aus. Die Seeanemonen sollen sich mittlerweile  wieder erholt haben. Graham Abbott, der zur Zeit in der Gegend taucht, wird mir einen aktuellen Bericht zumailen.  Aus <a href="http://www.bodeweb.de/flores.htm#a3">Maumere</a> werden vereinzelte gebleichte Korallen im Flachwasser (1 -2 m) gemeldet und aus <a href="http://www.bodeweb.de/alor.htm">Alor</a> kommt eine Fehlanzeige. Auch hier haben &#8211; ähnlich wie in Komodo &#8211; die kalten Strömungen aus dem Süden für einen Ausgleich gesorgt.</p>
<p>Auf der folgenden Karte habe ich einmal die bisher vorliegenden Ergebnisse zusammen gestellt. Rot markierte Gebiete kennzeichnen sehr stark geschädigte Riffe, gelb gekennzeichnete Gebiete weisen Schäden bei bis zu 35% der Korallen auf und die grünen Gebiete sind weniger betroffene Riffe mit kleineren Schäden um die 10%.</p>
<div id="attachment_1101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010.jpg"><img src="http://www.bodeweb.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/map_coral_bleaching_Indonesia_2010-300x242.jpg" alt="Korallenbleiche in Suedostasien 2010" title="map_coral_bleaching_Indonesia_2010" width="300" height="242" class="size-medium wp-image-1101" /></a><p class="wp-caption-text">Korallenbleiche in Südostasien 2010</p></div>
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		<title>Wakatobi am stärksten betroffen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Korallensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Pulau Weh]]></category>
		<category><![CDATA[Sumatra]]></category>
		<category><![CDATA[Wakatobi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im neuesten Undercurrent wird Wakatobi als das am stärksten von der Korallenbleiche betroffene Gebiet in Indonesien genannt. Dort seien 35 % der Korallen gebleicht. Von wem die Schätzung stammt, schreibt die Online-Zeitschrift nicht. Mit diesem Wert wäre Wakatobi immer noch besser davongekommen als Pulau Weh vor der Nordküste Sumatras. Mittlerweile bewegen sich die warmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuesten <a href="http://www.undercurrent.org">Undercurrent</a> wird <a href="http://www.bodeweb.de/wakatobi.htm">Wakatobi</a> als das am stärksten von der Korallenbleiche betroffene Gebiet in Indonesien genannt. Dort seien 35 % der Korallen gebleicht. Von wem die Schätzung stammt, schreibt die Online-Zeitschrift nicht. Mit diesem Wert wäre Wakatobi immer noch besser davongekommen als <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Pulau Weh</a> vor der Nordküste Sumatras.<br />
Mittlerweile bewegen sich die warmen Wassermassen in Richtung Nord-Pazifik. Ihr nächstes Ziel dürfte Hawaii sein.</p>
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		<title>Auch Thailand massiv von der Korallenbleiche betroffen</title>
		<link>http://www.bodeweb.de/blog/auch-thailand-wird-massiv-von-der-korallenbleiche-getroffen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Andamanensee]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenbleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Korallensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Sumatra]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auch wenn man sonst kaum etwas darüber liest: Die Korallenbleiche im Indischen Ozean, die Ende Mai bei Wassertemperaturen bis zu 34°C in weiten Teilen des Indischen Ozeans bis zu 80% der Korallen zerstört hat, übertrifft offensichtlich die große Bleiche des Jahres 1998, bei der besonders die Malediven stark betroffen waren, bei weitem. Mittlerweile häufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man sonst kaum etwas darüber liest: Die Korallenbleiche im Indischen Ozean, die Ende Mai bei Wassertemperaturen bis zu 34°C in weiten Teilen des Indischen Ozeans bis zu 80% der Korallen zerstört hat, übertrifft offensichtlich die große Bleiche des Jahres 1998, bei der besonders die Malediven stark betroffen waren, bei weitem. Mittlerweile häufen sich Berichte auch aus Thailand, der Andamanensee, <a href="http://www.bodeweb.de/sumatra.htm">Nord-Sumatra</a> und <a href="http://www.bodeweb.de/malaysia.htm">Malaysia</a>. </p>
<p>Hier eine Video, das am 11. Mai vor Phuket aufgenommen wurde. Die Bilder sprechen für sich.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8201jxgkpzI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8201jxgkpzI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Ich bin gespannt, wann sich die deutschen und internationalen Tauchzeitschriften diesem für ihre Leserschaft nicht unwichtigem Themas zuwenden werden. Ich vermute, man versucht die Bleiche erstmal totzuschweigen.</p>
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