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Schneller und sicherer zu den Walhaien

Neues Tauchboot des Ahe ResortsWalhaigarantie ist zwar schön und gut: Wenn die Fahrten zu dem Walhaispot in der Cenderawasih Bucht aber gut 2 1/2 Stunden dauern und die Überfahrt in einem einfachen Auslegerboot erfolgt, dann ist für viele Taucher schnell Schluss mit lustig. Dies belegen auch einige Berichte, die man im Netz und zuletzt auch auf undercurrent.org findet. Damit soll jetzt Schluss sein. Das Ahe Dive Resort hat mit Hilfe von Sponsoren ein gebrauchtes aber generalüberholtes Tauchboot erhalten, das die Fahrten zu den Walhaien um 50% verkürzen soll. Ein Grund mehr, endlich einmal den Ausflug nach Ahe zu wagen!

Tote und Verletzte in Ambon

Pünktlich zum 11.09.2011 sind in Ambon wieder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems ausgebrochen. Zwischen 1999 und 2002 herrschte hier schon einmal ein blutiger Bürgerkrieg dem Tausende zum Opfer fielen. Wer geglaubt hat, dass die Wunden, die dieser blutige Konflikt vor 10 Jahren geschlagen hat, verheilt sind, wir nun eines Besseren belehrt: Bei den Krawallen am Sonntag und Montag kamen nach offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen ums Leben und viele wurden verletzt.

Ausgangspunkt war nach Polizeiangaben der tödliche Unfall eines Motorrad-Taxifahrers und des per SMS verbreiteten Gerüchtes der Fahrer sei in Wirklichkeit gefoltert und dann getötet worden. Daraufhin kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen christlichen und muslimischen Banden, die sich schnell unkontrolliert ausbreiteten. Wie üblich wirkte die indonesische Polizei überfordert und erst die Ankunft von 400 zusätzlichen Polizisten aus Makassar und Surabaya sorgte für eine Beruhigung der Lage. Da auch die geistlichen Führer der beiden Religionen zur Gewaltlosigkeit aufriefen und die indonesische Polizei – anders als noch 1999 – sofort in Surabaya und anderen Seehäfen mit verstärkten Kontrollen begann, um die Einreise bewaffneter fundamentalistischer Kräfte aus Ost-Java nach Ambon zu unterbinden, ist diesmal zu hoffen, dass die Unruhen noch im Anfangsstadium gestoppt werden können.

Touristen, die am vergangenen Wochenende in Ambon ankamen, wurden sofort wieder ausgeflogen. Ob die neu ausgebrochenen Unruhen auch Auswirkungen auf den seit drei Jahren wieder aufgeblühten Tauchtourismus in Ambon haben werden, bleibt ebenfalls abzuwarten.

Ägypten: Nur noch Gruppenvisa bei Einreise?

Die lapidare Mitteilung der neuen ägyptischen Regierung, in Zukunft werde es nur noch Visa bei Einreise für Reisgruppen geben, hat für viel Unruhe bei Reiseanbietern gesorgt. Individualreisende sollen in Zukunft vor der Einreise ein Visum bei der ägyptischen Botschaft beantragen müssen. Allerdings weiß man in der ägyptischen Botschaft bisher von nichts und Formulare gibt es natürlich auch nicht.

Die neue Regelung könnte schwerwiegende Folgen für den Tauchtourismus haben. Viele der 14 Millionen Urlauber, die jährlich das Land besuchen, sind Taucher und längst nicht alle besuchen das Land im Rahmen einer organisierten Gruppenreise. Wenn man bedenkt, dass 12 Prozent des ägyptischen Bruttoinlandsproduktes und ungefähr 15 Millionen Arbeitsplätze am Tourismus hängen, dürfte die Neuregelung zu einem weiteren Rückgang in diesem Wirtschaftssektor führen.